Jungenwohngruppe

 

ist ein stationäres Angebot (§ 34, 35a, 41 & 42 SGB VIII) für Jungen ab 11 Jahre abhängig von der Zielerreichung bis zur Verselbstständigung. Das Angebot ist für Jungen gedacht, die aufgrund unterschiedlichster Erfahrung und Lebensbedingungen nicht mehr im Hause der Sorgeberechtigten leben können.

 


 

Allgemeine Zielstellungen:

 

Vor dem Hintergrund des allgemeinen pädagogischen Ansatzes können folgende Zielsetzungen möglich sein:

 

  • Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln
  • Einen neuen Lebensmittelpunkt geben
  • Persönlichkeitsstärkung/Autonomie entwickeln
  • Erkennen der eigenen Fähigkeiten und Stärken
  • Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien
  • Erwerb von Alltagsfertigkeiten
  • Schulische und berufliche Unterstützung
  • Entwicklung von Perspektiven/Lebensplanung
  • Rückführung in die Herkunftsfamilie
  • Verselbstständigung
  • Unterstützung bei der Entwicklung einer individuellen Identität


Die individuellen Ziele erfolgen in dem mit dem Jugendamt stattfindenden Hilfeplanungsgespräch nach § 36 SGB VIII.

Anschrift:
Jungenwohngruppe
Heye Str. 1

31683 Obernkirchen

 

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Fachbereichsleitung:

Mareike Prieß
Telefon: 0 57 22 / 28 01-13

E-Mail: m.priess@jugendhof-gotteshuette.de

 


 

Teamleitung:

Alexandra Rogosch
Telefon: 0 57 24 / 88 09
E-Mail: jungenwg@jugendhof-gotteshuette.de

 


 

Mitarbeiter:

4,75 Stellen (+ 0,5 HWK)


Plätze: 9



Konzeptionelle Schwerpunkte:

 

  • Vermittlung und Einübung der Umgangsregeln
  • Übernahme von Diensten und Ämtern
  • Einzel-, Gruppen- und Reflexionsgespräche
  • Gegliederte Tages- und Wochenaufgaben
  • Begleitung in der Bewältigung des Alltags
  • Beratung und Unterstützung in lebenspraktischen Bereichen
  • Zusammenarbeit mit Schule/Beruf
  • Einforderung der aktiven Mitgestaltung von beruflichen oder schulischen Perspektiven
  • Gemeinsames Planen der Freizeit
  • Förderplanung unter Einbezug des jungen Menschen
  • Bewerbungstraining
  • Elternarbeit

Qualität:

 

  • Tägliche Dokumentation; Tischvorlagen und Berichte
  • Partizipationskonzept
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Ökologisch-pädagogisches Konzept
  • Wertschätzung und Empathie
  • Fachlichkeit
  • Transparenz
  • Orientierung am Kindeswohl
  • Familienorientierung
  • Verzahnung von Jugendhilfe und Schule
  • Systemische Ausrichtung der Pädagogik
  • Geschäftsstelle Dachverband Familienaktivierung e. V.
  • Trägerschaft einer Förderschule für Emotionale und Soziale Entwicklung, SEK I
  • Leitungsrufbereitschaft Sicherstellung der persönlichen Eignung von Beschäftigten nach § 72a SGB VIII

Gruppensprecher: Andreas M. (16 Jahre)

 

Ich wohne seit August 2017 in der Jungenwohngruppe und mache derezit eine Ausbildung.

 

Welchen Stand habe ich in der Gruppe?

Ich achte darauf, dass Regeln in meiner Gruppe eingehalten werden.

Mit der Hilfe von Sigfried W., dem stellvertretenden Gruppensprecher, leite ich die Gruppengespräche, schreibe die Ämter- und Essenspläne und versuchen Streitigkeiten zwischen Gruppenmitgliedern zu lösen. Unter anderem sind wir auch dafür zuständig, Neuaufnahmen in unserer Gruppe, die Gruppe zu zeigen und ihm die Regeln in unserer Gruppe zu erklären.

 

Was mache ich in meiner Freizeit?

Meine Hobbys sind Angeln und Computertechnik, spiele Tischtennis und arbeitet nebenbei im WEZ und mir etwas Geld zu sparen.


 

 
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