Liebe Leckerligeber, Kuschelpartner und Kollegen!

Nach ca. 1,5 Jahren beruflicher Erfahrungen im Ambulanten Bereich wollte ich mich mal bei euch melden und von dem, was ich da so mache, berichten.

Natürlich war es vor einem Jahr erst einmal komisch, als Frauchen Michaela Aldag beschloss mit einer ganzen Stelle von  der Tagesgruppe zu  den Ambulanten Hilfen zu wechseln. Ich war  ja, seitdem ich klein war (schon mit 13 Wochen), gewohnt in die Gruppe mit den vielen Kindern zu gehen. Ich liebe Kinder, die geben einem immer so gerne Leckereien und kuscheln mit mir. Sie sind mir einfach ganz nah.

Alle, ob groß oder klein, haben sich immer gefreut mich zu sehen oder mal zwischendurch zu knuddeln. Ich habe mich bei ihnen sehr wohl gefühlt.

In Stadthagen hatte ich auch Lotta (Golden Retriever Hündin, 4 Jahre). Sie ist die Hündin von Ramona Zeuke. Lotta ist für mich wie eine große Schwester. Wir haben am Anfang super viel gespielt. Jetzt sind wir ja schon älter und vernünftiger. Ich bin froh, dass wir uns noch immer treffen.


So, aber jetzt bin ich bei den Ambulanten Hilfen. Hier habe ich mich schnell eingewöhnt und begleite gerne Frauchen bei der Arbeit. Alle waren gleich sehr lieb zu mir. Das Team ist jetzt viel größer. Auch wenn wir die anderen relativ selten sehen, glaube ich, dass ihnen wichtig ist, dass ich nicht verhungere oder zu wenig Liebe bekomme. Sie kümmern sich richtig gut um mich.

Und da gibt es ja noch die Paula. Das war eine Freude, als ich bemerkte, dass ich hier ebenfalls eine Kollegin habe. Wir sind gute Freunde geworden. Ich kann mich echt glücklich schätzen, dass ich zwei so reizende Kolleginnen habe. Mädchen mag ich echt gerne. Die können mir ruhig mal die Richtung weisen, das kann ich von ihnen gut akzeptieren.



 

 

Jeder Tag in meiner Arbeit sieht anders aus. Frauchen nimmt mich ganz viel mit. Das finde ich super. Wenn ich morgens merke, dass es losgeht, sehe ich zu, dass ich zu unserer Eingangstür komme, damit mich Frauchen nicht vergisst. Allerdings kann ich nicht immer mit oder werde zwischendurch mal nach Hause gebracht. Das liegt daran, dass in manchen Haushalten, in denen Michaela zur Beratung geht, Katzen oder andere Hunde vorhanden sind. 

Selten gibt es den Fall, dass die großen Zweibeiner, Angst vor Hunden haben. In der Regel freuen sich aber die erwachsenen Menschen über mich und vermissen mich sogar, wenn ich mal nicht dabei bin. Bei einer Mutter bekomme ich immer die Reste vom Katzenfutter auf dem Boden (sie sperrt sogar ihre  Katzen für mich ein, die wollten mich „verdreschen“), die andere hat extra für mich Leckerlis gekauft und der eine Vater hat immer ein Stück Wurst für mich.


Ach ich liebe es, dass so viele an mein leibliches Wohl denken! Ich habe auch immer das Gefühl, Hunger zu haben und einfach zu wenig zu bekommen. Aber Frauchen meint, wir müssten auf meine Figur achten. Puh, das verstehe ich nicht!

Am liebsten bin ich mit den Kindern unterwegs. Frauchen erzählt, dass sie sich sehr freuen, wenn sie hören, dass ich mit ihr zusammen arbeite. Sie sagt, dass es für sie  mit mir recht einfach ist mit den Kindern ins Gespräch zu kommen, weil sie ganz viel über mich wissen oder mit mir unternehmen wollen.


Wir machen gemeinsam ganz unterschiedliche Sachen. Mit den jüngeren Kindern sind wir oft ganz aktiv, spielen zusammen. Das können Intelligenzspiele, kleine Tricks, Spiele oder Agility sein. Das macht uns allen Spaß! Einen Jungen haben wir mal in die Schule begleitet und gemeinsam eine Schulstunde gestaltet.

Die größeren finden es oft einfach nur gut, wenn ich dabei bin und sie z.B. während eines Spazierganges mit Frauchen reden können. Oder sie, wenn ein Gespräch mal anstrengend wird, mich streicheln können. Dann stehe ich zur Stelle!



 

Bin ich nicht dabei, weil die Kinder wohl zwischendurch mal etwas erleben wollen, bei dem Hunde nicht mit können, schlafe ich zuhause oder besuche meinen Freund Willi. Obwohl ich auch gerne mal das Tropicana kennen lernen würde. ;-)

 

Bis zum nächsten Mal!

Euer Sammy :-)

 

 
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