Westfälische Pflegefamilien

 

sind ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe (§ 33 Satz 2, ggf. § 35a SGB VIII) für Kinder und Jugendliche jeden Alters.


Bei der Betreuung durch eine Westfälische Pflegefamilie (WPF) handelt es sich um ein
familiäres Betreuungssetting für besonders entwicklungsbeeinträchtigte Kinder und
Jugendliche. Das WPF-System zeichnet sich durch eine umfassende Betreuung der Familien und ein qualifiziertes Beratungssystem aus.

 


 

 

„Derzeit bieten 40 Träger der freien Jugendhilfe in Westfalen-Lippe WPF an. Sie werden
als ein Verbund vom LWL-Landesjugendamt Westfalen koordiniert und begleitet. Einen
besonders hohen Stellenwert hat die qualifizierte Beratungs- und Begleitungsarbeit für
WPF, die jeden Träger mit seinen Beratern vorhält. Der WPF-Verbund

Anschrift:
Jugendhof Gotteshütte          Westfälische Pflegefamilien
Gotteshütte 1

32457 Porta Westfalica

 

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Fachbereichsleitung:

Sabine Gosemann
Telefon: 0 57 22 / 28 01-15

E-Mail: s.gosemann@jugendhof-gotteshuette.de

 


 

Ein WPF-Berater arbeitet mit einem Betreuungsschlüssel, der sich nach dem benötigten Hilfebedarf des Pflegesystems und der Einzelpersonen
richtet und über die Betreuung von 10 bis zu 20 Kindern in Pflegefamilien je
Vollzeitstelle reicht.



 

Konzeptionelle Schwerpunkte:

 

  • Leben in einer Familie
  • Kontinuierliche Kooperation mit der Herkunftsfamilie
  • Initiierung eines fachlichen, pädagogischen Hilfeprozesses
  • Individuelle Arbeit mit dem Pflegekind
  • Qualitativ hochwertige Beratung des Pflegesystems
  • Vernetzung mit anderen Institutionen und Hilfen

 

Die individuellen Ziele erfolgen in dem mit dem Jugendamt stattfindenden Hilfeplanungsgespräch nach § 36 SGB VIII.

Qualität:

 

  • Intensive Vorbereitung der Pflegefamilien auf ihre Aufgabe
  • Fortbildungsangebote über das Landesjugendamt
  • Fachliche Prüfung der Passung von Pflegefamilie und Pflegekind
  • Schrittweise Anbahnung zwischen Pflegefamilie und neuem Pflegekind in enger Kommunikation mit allen Beteiligten
  • Dokumentation der Termine und des Hilfeprozesses; Tischvorlagen und Berichte
  • Kontinuierliche Fallsupervision für die WPF-Berater
  • Duales Beratungssetting für jedes Pflegesystem, durch WPF-Berater und WPF-Co-Berater
  • Wertschätzung, Empathie, Lösungs- und Ressourcenorientierung
  • Systemische Ausrichtung der Pädagogik
  • Transparenz
  • Orientierung am Kindeswohl
  • Telefonische Erreichbarkeit des WPF-Beraters insbesondere in Krisen
  • Leitungsrufbereitschaft
  • Sicherstellung der persönlichen Eignung von Beschäftigten nach § 72a SGB VIII
 
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